17.03.2018 / Allgemein / /

Mittelstand unter dem Prämienjoch – wir tun was!

Jedes Jahr steigen die Krankenkassen-Prämien um über 4% – und zwar seit Jahrzehnten. Im Vergleich zur Lohnentwicklung sind das massiv überdurchschnittliche Mehrbelastungen für uns alle. Aber auch im Vergleich zum Wachstum unserer Volkswirtschaft: Unser Volkswirtschaft ist in den letzten zwanzig Jahren nur halb so schnell gewachsen wie die Kosten zu Lasten der obligatorischen Krankenkasse.

Unser System strotzt nur so von Fehlanreizen: Mehr Gesundheitsleistungen verkaufen, heisst mehr verdienen für die Leistungserbringer. Die Konsequenz ist fatal: Unser System ist darauf ausgerichtet, dass so viel wie möglich konsumiert wird – nicht soviel, dass wir einfach gesund sind. Und jedem leuchtet es ein: Übertherapie – wie etwas zu viele Röntgenuntersuchungen, unnötige Operationen oder nicht notwendiger, übermässiger Medikamentenkonsum sind ungesund – denn zu viel ist ungesund.

Paracelsus sagte: Alles ist Gift, und nichts ist Gift – allein die Dosis macht es aus. Und wenn wir schlicht zu viel „Gesundheit“ konsumieren? Experten schätzen, dass rund 6 Milliarden jährlich zu Lasten der obligatorischen Krankenversicherung zu viel oder falsch ausgegeben werden: Ein Sparpotential von 20%. Ohne Qualitätseinbussen – im Gegenteil!

In Zeiten, wo gerade der Mittelstand und da namentlich Familien mit Kindern es nicht einfach haben, ist es höchste Zeit für einen Kostenbremse im Gesundheitswesen. Die CVP macht sich stark dafür – und ich mit der CVP.

Machen Sie mit?