08.09.2019 / Pro Idée Suisse / /

Warum ich für einen regional verankerten Service Public kämpfe.

Der Service public liegt mir am Herzen: Er prägt unser tägliches Leben und bietet für uns alle eine Anknüpfung und Verknüpfung untereinander. Er zeichnet die Schweiz aus: Service für uns, das Publikum. Wir sind die Kunden – und die Eigentümer – des service public. Darum sollen wir uns dafür interessieren – und müssen uns dafür stark machen. Service public geht uns alle an.

Ich habe mich an vorderster Front für die Ablehnung der No-Billag-Vorlage eingesetzt. Und ich war erleichert, als das Schweizer Volk die Vorlage so klar bachab schickte.

Als am selben Tag noch die Spitze der SRG ankündigte, indirekt auf die Anliegen der Initianten einzugehen, war dies für mich schwer nachvollziehbar. Endgültig verstand ich die Welt nicht mehr, als es hiess: Das Radio Studio Bern soll gleichsam amputiert und aus dem Service Public im audiovisuellen Bereich ein Service Leutschenbach gemacht werden. Gemeinsam mit Gleichgesinnten haben wir in kürzester Zeit Tausende Unterschriften für eine Petition gesammelt, die für das Radio Studio Bern kämpften. Wir haben demonstriert auf dem Bundesplatz – und wir haben schliesslich einen Verein unter dem Namen „Pro Idée Suisse“ gegründet – wo ich im Vorstand bin.

Ich bin zu tiefst davon überzeugt, dass wirklicher Schweizer Service Public nur nachhaltig sein kann, wenn er regional verankert ist. Darum werde ich mich auch in Zukunft für die Idée Suisse stark machen. Und ich freue mich auf zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter.