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Das wichtigste Jahr der Schweizer Geschichte ist 2026

  • Autorenbild: Béatrice Wertli
    Béatrice Wertli
  • 2. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Am 1. August durfte ich auf Einladung der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem im Brünnengut die Festrede für Bern West halten.


Am Nationalfeiertag blicken wir zurück: auf den Bundesbrief von 1291, die Gründung des modernen Bundesstaates 1848 und die Einführung des Frauenstimmrechts 1971.

Alles entscheidende Jahre unserer Geschichte.


Doch das wichtigste Jahr ist 2026.

Die Vergangenheit steht fest. Die Zukunft gestalten wir heute.


Bümpliz und Bethlehem sind eine Schweiz im Kleinen. Hier leben Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Traditionen und Lebensentwürfen zusammen. Das gelingt, weil sie einander zuhören, gemeinsame Regeln finden und Verantwortung übernehmen.


So funktioniert auch die Schweiz.


Sie lebt von Menschen, die Vereine führen, Kinder trainieren, Feste organisieren und Gemeinschaft schaffen. Und sie lebt von Menschen, die sich politisch einbringen.


Mitmachen wirkt.


Unsere Demokratie braucht starke Stimmen und offene Ohren. Das gilt besonders für die nächste Generation.


Lassen wir die Zukunft selbst reden.



Deshalb habe ich meiner 15-jährigen Tochter Sophie für einige Minuten das Wort übergeben. Ihren Wunsch formulierte sie klar:


«Wir wünschen uns Platz. Nicht nur in Jugendzentren, Freibädern oder Parks. Wir wünschen uns vor allem Platz für unsere Stimmen und unsere Meinungen.»

Die Jugend möchte unsere Stadt mitgestalten. Ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven gehören dazu. Eine moderne und generationengerechte Stadt entsteht, wenn wir einander zuhören und der nächsten Generation Raum geben.


Genau darum ist 2026 das wichtigste Jahr unserer Geschichte.


Es findet jetzt statt. Und wir entscheiden heute, was wir weitergeben.


Machen wir mit. Bleiben wir im Gespräch. Und geben wir der Zukunft Platz.

 
 
 

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