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  • AutorenbildBéatrice Wertli

Ziehen wir die Kostenbremse

Die dauernden Erhöhungen der Krankenkassenprämien sind für die schweizerische Bevölkerung kaum mehr erträglich. In den letzten beiden Jahren stiegen die Prämien um 8,7% und 5,4%. Die neueste Prognose geht von einem weiteren Anstieg von über 6% für das nächste Jahr aus.



Das ist schlicht inakzeptabel. Insbesondere weil - wie Visana-Chef Eggli in der BZ gesagt hat - 20% sich ohne Qualitätsverlust sparen lassen - Visana-Chef sieht Sparpotenzial von 20 Prozent!

«Klar ist: Steigen die Kosten ungebremst, steigen zwangsläufig auch die Prämien»

Angelo Eggli, CEO Visana


Doch die Verantwortlichen ducken sich weg. Das zeigt, dass dringend ein Kostenstopp im Gesundheitswesen notwendig ist: Wir müssen endlich die Haushalte entlasten und den Mittelstand schützen. Die Kostenbremse verursacht keine Kosten. Im Gegenteil, sie geht die Wurzel des Problems an: Vermeidung von Verschwendung, Übertherapie und Übermedikation. Stattdessen Fokus auf eine Stärkung der Haus- und Familienärzte und Apotheken als Erstanlaufstelle. Es ist höchste Zeit, dass wir handeln und diese unhaltbare Situation beenden: Lasst uns am 9. Juni gemeinsam die Kostenbremse ziehen!  




Leserbrief erschienen am 4.6.2024 in der Printausgabe der Berner Zeitung

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